Das Reifeneinlagerung-Modul von tmERIK ermöglicht die strukturierte Verwaltung von Kundenradsätzen. Dabei können sowohl Reifen als auch Felgen erfasst, Zustände dokumentiert und Lagerorte übersichtlich zugeordnet werden.
Stammdaten der Reifeneinlagerung einrichten
1. Lagerplätze anlegen
Navigieren Sie zu "Reifeneinlagerung -> Reifenlager".
Klicken Sie auf "+ Neuanlage".
Vergeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Lagerplatz (z. B. „Regal A1“ oder „Regal A2“).
Speichern Sie den Eintrag.
→ Ergebnis: Alle Lagerplätze sind übersichtlich dokumentiert und können bei der Einlagerung ausgewählt werden.
2. Reifenzustände definieren
Öffnen Sie "Reifeneinlagerung -> Radzustand".
Klicken Sie auf "+ Neuanlage", um einen neuen Zustand hinzuzufügen (z. B. „Sehr gut“, „Mittelmäßig“, „Defekt“).
Wählen Sie, ob der Zustand für Reifen, Felgen oder beide gilt.
Optional: Aktivieren Sie eine Warnanzeige und hinterlegen Sie eine Farbkennzeichnung (Ampelfarben).
→ Ergebnis: Einheitliche Zustandsbewertungen, die später bei der Radsatzanlage verwendet werden.
Radsätze anlegen und einlagern
1. Radsatz für ein Fahrzeug anlegen
Öffnen Sie "Reifeneinlagerung -> Radsätze" und klicken Sie auf "+ Neuanlage".
Wählen Sie das Fahrzeug über Kennzeichen oder VIN-Suche aus.
Erfassen Sie die Radsatzdaten:
Saisonart: Sommer, Winter oder Ganzjahresradsatz, Radsatzdetails
Reifendetails: Hersteller, Dimension, Profiltiefe, DOT-Nummer, Belastungs- und Geschwindigkeitsindex
Felgendetails: Hersteller, Modell, Breite, Lochkreis, Einpresstiefe
Zustand: Reifen- und Felgenzustand je Radposition
Schäden: Dokumentation bei Bedarf
Ordnen Sie den Radsatz einem Lagerplatz und einer Lagerplatznummer zu.
Klicken Sie auf Speichern.
→ Ergebnis: Der Radsatz ist im System hinterlegt und eindeutig einem Fahrzeug zugeordnet.
2. Einlagerungsprotokoll erstellen
Nach dem Speichern erzeugt das System automatisch ein Einlagerungsprotokoll.
Das Protokoll enthält:
Kundendaten
Fahrzeug- und Radsatzdaten
Zustandsbewertungen (inkl. Farbkennzeichnung)
Lagerort und Lagerplatznummer
Das Protokoll kann im PDF-Format gespeichert oder direkt ausgedruckt werden.
→ Ergebnis: Dokumentierte und revisionssichere Einlagerung.
3. Reifenetiketten drucken
Öffnen Sie den Radsatz und wählen Sie Reifenetiketten drucken.
Die Etiketten werden im DIN-A4-Format generiert.
Jedes Etikett enthält:
Kundendaten und Kennzeichen
Radsatznummer und Radposition (z. B. „VL“ = Vorderrad links)
Reifendaten und Zustandsbewertung
QR-Code zur Identifikation im Lager
Drucken Sie die Etiketten aus und bringen Sie diese an den Reifen an.
→ Ergebnis: Klare und schnelle Identifikation der eingelagerten Räder.
4. Verwaltung in der Fahrzeugübersicht
Gehen Sie in die Fahrzeugübersicht.
Wählen Sie ein Fahrzeug aus (das 3-Punkte-Menü vor der Zeile) um die zugehörigen Radsätze anzuzeigen.
Bereits angelegte Radsätze können hier eingesehen, bearbeitet oder der Status (z. B. "Gelagert“, "Beschädigt“) aktualisiert werden.
Neue Radsätze können ebenfalls direkt aus der Fahrzeugübersicht heraus angelegt werden.
→ Ergebnis: Schneller Zugriff auf den aktuellen Lager- und Zustandsstatus pro Fahrzeug.
5. Verwaltung in der Reifeneinlagerungs-Liste
Im Menüpunkt "Reifeneinlagerung" selbst gibt es eine Gesamtübersicht der erfassten Radsätze, die man hier ebenfalls aufrufen, bearbeiten oder in den Papierkorb verschieben kann.